cd druck
bis zum Jahreswechsel vergehen noch ein paar Tage, doch das Jahr 2008 hat seinen Stempel als „Annus horribilis“ bereits aufgedrückt bekommen. Wenn Sie die verschiedenen Jahreschroniken lesen, die schon erschienen sind, dann fällt Ihnen sicher immer wieder das Wort „Krise“ ins Auge. Mittlerweile ist es schick geworden, nur noch von der Krise zu reden.
Richtig ist, die derzeitigen Erschütterungen auf Märkten weltweit hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben, dennoch bin ich immer noch der Meinung: Hier wird auch viel Schwarzmalerei betrieben. Ein kleiner Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in diesem Jahr sei uns an dieser Stelle aber gestattet.
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit heute auch auf ein paar positive Dinge lenken, die im Jahr 2008 an der Börse auch zu beobachten waren. Wir wollen das Motto „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ einmal umkehren und nach den Lichtblicken im ablaufenden Börsenjahr suchen.
Offene Immobilienfonds - Viele bleiben geschlossen
In der Branche der offenen Immobilienfonds gibt es ein erstes Zeichen für eine Entspannung. Immerhin einer der 12 deutschen Fonds, die seit Oktober wegen massiver Mittelabflüsse geschlossen sind, nimmt seit dem vergangenen Freitag wieder Anteile seiner Anleger zurück. Der von Allianz und Dresdner Bank vertriebene Degi International gilt 2,6 Mrd. Euro Volumen als Schwergewicht der Branche. Degi hat den Fonds vor allem durch Verkäufe saniert, so ist ein großes Geschäftshaus in der Mainzer Innenstadt nur über dem Verkehrswert verkauft worden. Somit begründet Degi das Ende des Rücknahmestopps mit der inzwischen wieder ausreichenden Liquidität.
Nach wie vor geschlossen sind und haben bereits angekündigt, dass sie die maximale Schließung bis 31.10.2009 ausschöpfen wollen: CS Euroreal der Crédit Suisse, SEB Immoinvest, KanAm Grundinvest, Axa Immoselect sowie KanAM US Grundinvest.
Crédit Suisse ist auch größter Gläubiger bei einer der größten Immobilienpleiten seit Jürgen Schneider (6 Mrd. Euro). Mit einem Schuldenberg von 1,5 Mrd. Euro gilt Level One als zweitgrößte Immobilienpleite in der deutschen Geschichte. Bei Level One liegt die Pleite vor allem an einer zu ehrgeizigen Finanzierung. Angeheizt durch die Vergabe billiger Kredite waren von 2004 an zahlreiche Finanzinvestoren in den deutschen Wohnungsmarkt eingestiegen. Ermuntert wurden die Banken dadurch, dass sie ihre Kredite verbrieft weiterreichen konnten. Hauptfinanzierer war die Crédit Suisse.
Wenn Sie sich für Immobilienfonds interessieren, sollten Sie sich das Portfolio genau anschauen. Je weiter gestreut, desto besser. Es gibt auch Fonds, die ausschließlich für Privatanleger konzipiert und deshalb nicht vom dynamischen Verhalten der Großanleger abhängig sind. Immobilienfonds gelten deshalb als gute Beimischung fürs Depot, weil sie in der Regel wenig mit den anderen Anlageklassen korrelieren.
Sicher, langfristig gewinnen Sie mit soliden Nebenwerten sowieso. Schließlich war Microsoft früher auch ein Nebenwert: Anleger holten langfristig das 280-fache Ihres Einsatzes. (Sie sehen weiter unten, wie Sie mit dem F-Trader auch langfristig mit Nebenwerten gewinnen!)
Doch Sie wollen ja mehr. Schnell verdienen! JETZT. Also nutzen wir ein Phänomen:
Steigen alle Aktien, steigen
Nebenwerte meist höher
Das gilt vor allem nach Crashs. Nach dem 11.09.2001 war das z. B. so.
Und das war auch so, als 2003 die Konjunktur anzog.
In der aktuellen Krise läuft das ähnlich:
F-Trader-Merkmal 1:
Sie kassieren an Krisen-Zwischenhochs!
Sehen wir uns eine der Gewinn-Phasen in der Krise an: 26.11.2008 bis 09.01.2009. Wieder mal typisch ist folgendes Bild:
Die meisten Investoren stecken ihr Geld in Blue-Chips. Weil sie sich dort sicherer wähnen. Und manchmal haben sie ja tatsächlich Lotto-Glück (ich meine den Run 2008 auf VW!).
Nur zu oft aber sind Blue-Chip-Freunde enttäuscht. So auch im besagten Winter-Zwischenhoch.
Der Normal-Anleger gewinnt im DAX 4,90 %. (Der Nebenwerte-Index MDAX kletterte unterdessen um 7,15 %.)
Der Clevere legt in einzelne, solide Nebenwerte an. Und wird belohnt! Die Aktie des Tiefbauspezialisten Bauer AG z. B. schießt um 29,44 % hoch.
Und jetzt kommt‘s ...
Der sehr pfiffige Anleger (F-Trader-Leser!) holte mehr!
Rund 20-mal mehr als der Normal-Anleger! Er multiplizierte einfach den Gewinn der Bauer-Aktie mit 3. Fazit: +99,67 %
Im Bild erkennen Sie unseren überlegenen Coup auf einen Blick:
Unser Werkzeug hierbei war ein Call-Zertifikat.
„Zertifikate? Ist das nicht gefährlich?“, fragen Sie jetzt vielleicht. Gegenfrage: „Waren denn Aktien sicher?“
Verzeihen Sie bitte:
Meine Methode ist sicherer, als Sie denken
Stimmt, Zertifikate bergen Risiken. Doch die minimieren Sie 3-fach:
Sie nutzen die sichersten Papiere. Weil der F-Trader der einzige deutsche Börsenbrief ist, der auf Nebenwerte-Hebelinstrumente (Optionsscheine und Zertifikate) spezialisiert ist.
Für Sie arbeiten Deutschlands erfolgreichste Nebenwerte-Analysten: das GBC-Team.
Sie werden persönlich betreut.
Per Telefon: Haben Sie Fragen zu den Empfehlungen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Per E-Mail: Kauf-Limits, stets aktualisierte Stopp-Loss-Kurse, ... Von der ersten Info bis zum Verkauf läuft alles wie am Schnürchen.
EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken.
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